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Sonst wür­dest Du das doch nicht machen, oder ?!?

Jan 21, 2021

Vor eini­ger Zeit erzähl­te mir mei­ne Toch­ter, dass sie bei einer Freun­din eine Fer­tig-Lasa­gne geges­sen habe. Ihre Schluss­fol­ge­rung dar­aus war: „Viel­leicht kön­nen ihre Eltern ja nicht so gut kochen?!“

Ich ant­wor­te­te: „Naja, oder sie kochen ein­fach nicht so ger­ne? So wie ich!“

Da schau­te mich mei­ne Toch­ter ver­wun­dert an und sag­te: „Aber Mama, Du kochst doch sicher­lich ger­ne! Sonst wür­dest Du das doch nicht andau­ernd machen, oder?!“

Gera­de in Coro­na-Zei­ten weiß man ja ehr­li­cher­wei­se gar nicht, ob man über die­se Bemer­kung lachen oder wei­nen soll. Schließ­lich wird die Lis­te an Din­gen, die wir aus Ver­nunfts­grün­den machen bzw. nicht mehr machen, län­ger und länger.

Aber gera­de des­halb hat mich die über­rasch­te Fra­ge mei­ner Toch­ter wachgerüttelt…

Aus Kin­der­sicht kön­nen wir Erwach­se­nen in allen Lebens­be­rei­chen kom­plett frei wäh­len: Wir kön­nen abends so lan­ge wach blei­ben wie wir wol­len, und theo­re­tisch könn­ten wir den gan­zen Tag Süßig­kei­ten essen, anstatt den Koch­löf­fel zu schwin­gen. Außer­dem kön­nen wir unse­ren Beruf frei wäh­len und sogar unse­ren Wohnort.

In der Rea­li­tät sieht das natür­lich anders aus. Es gibt (auch ohne Coro­na) Din­ge, die wir „ver­nünf­ti­ger­wei­se“ tun, auch wenn unser Bedürf­nis ein ande­res wäre. Sport, Bewe­gung, früh ins Bett gehen, wenig Alko­hol und Süßig­kei­ten, usw. Das alles sind  Din­ge, die wir als Erwach­se­ne machen (oder las­sen), weil uns bewusst ist, wie wich­tig sie zum Bei­spiel für unse­re Gesund­heit sind.

Aber schal­ten wir nicht manch­mal auch an den fal­schen Stel­len den „Vernunfts“-Knopf an, der unse­re Bedürf­nis­se lahmlegt?

Wie sieht’s aus mit dem Job, den man schon lan­ge hasst? Oder mit der Bezie­hung, die man inner­lich schon auf­ge­ge­ben hat? Wie sieht’s aus mit der einen Freun­din, die man nur noch aus Pflicht­ge­fühl anruft? Oder mit dem Hob­by, das man nur noch macht, weil man zu faul ist, sich ein neu­es zu suchen?

Sind das alles wirk­lich bewusst getrof­fe­ne Ver­nunfts-Ent­schei­dun­gen (wie Bewe­gung und gesun­des Kochen)? Oder sind wir nur zu trä­ge, zu bequem, zu unbe­wusst, zu ängst­lich, um etwas zu verändern?

Gera­de momen­tan kom­men vie­le zu mir ins Coa­ching, weil sie das Gefühl haben: Ich will wie­der bewuss­ter han­deln. Ich will bewusst Din­ge weg­las­sen, die nicht mehr stim­mig sind, und bewusst Din­ge in mein Leben holen, nach denen ich mich schon lan­ge sehne.

Es ist die Zeit des Auf­räu­mens, die Zeit der Klar­heit und der Entscheidungen.

Wenn Du also das nächs­te Mal auf­wen­dig kochst, eine alte Freun­din anrufst, einem Hob­by nach­gehst oder Dei­nen Job machst, stell Dir doch mal die Kon­troll-Fra­ge mei­ner Toch­ter: “Wenn es Dir kei­nen Spaß macht, dann wür­dest Du es ja nicht machen, oder???”


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