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Wie bist Du hier­her­ge­kom­men?

Jun 21, 2018

Stell Dir vor, Du wachst nach einem Unfall auf und merkst direkt: „Irgendetwas stimmt hier nicht…“.
Du erkennst die Menschen um Dich her­um nicht; die Klamotten, die Du trägst, hast Du noch nie gese­hen; und sogar die Stimme in Deinem Kopf klingt stren­ger als sonst…

So geht es Alice in dem schö­nen Roman „What Alice for­got“ von Liane Moriarty. Alice wacht nach einem Sturz auf und ist zehn Jahre älter als in ihrer letz­ten Erinnerung. Dort war sie hoch­schwan­ger mit ihrem ers­ten Kind, über­glück­lich in ihrer Ehe, die bes­te Freundin ihrer Schwester und 29 Jahre alt.

Jetzt ist sie „plötz­lich“ 39, hat drei Kinder (an die sie sich nicht erin­nert) und lebt in Scheidung. Ihre Schwester ist nicht mehr ihre (bes­te) Freundin, und ihr Leben ist vor allem eins: stres­sig und ober­fläch­lich.

Nun schaut Alice sich ver­wun­dert in die­sem (ihrem!) Leben um und fragt sich:

Wie bin ich bloß hier­her­ge­kom­men?

Genau die­se Frage ist es, die vie­le Männer und Frauen — auch ohne Gedächtnisverlust — in die berühm­te Midlife Crisis stürzt. Sie haben das selt­sa­me Gefühl, dass die letz­ten zehn oder zwan­zig Jahre an ihnen vor­bei­ge­rauscht sind und sie „plötz­lich“ in einem Leben auf­wa­chen, das sie sich so nicht vor­ge­stellt hat­ten.

Um die­se Krise zu ver­mei­den, oder um aus ihr her­aus­zu­kom­men, hilft nur scho­nungs­lo­ses Hinschauen:

Welche Entscheidungen haben mich von dort hier­her gebracht? Will ich hier sein? Oder wo will ich lie­ber sein?

Da ich den Roman als net­te Sommer-Reise-Lektüre emp­feh­len kann, ver­ra­te ich jetzt nicht wie es bei Alice aus­geht, aber ich lade Dich zu einem Gedankenexperiment als Selbstcoaching-Übung ein:

Stell Dir vor, Du wachst in Deinem jet­zi­gen Leben auf und hast die letz­ten zehn Jahre ver­ges­sen…

  • Bist Du zufrie­den mit dem, was Du jetzt hast bzw. bist? Denke dabei an Deine Beziehung, Freunde, Familie, Deine Umgebung, Deinen Job, Deine Gesundheit… Was wür­de Dein „jün­ge­res Selbst“ von all dem hal­ten?
  • Was an Dir selbst oder an Deinem Umfeld wür­de Dich wohl am meis­ten über­ra­schen?
  • Was wür­de Dich am meis­ten ent­täu­schen?
  • Mit wel­chen Deiner Entscheidungen bist Du beson­ders zufrie­den? Wie hast Du sie getrof­fen?

Und last but not least:

  • Was wür­dest Du heu­te ger­ne ver­än­dern, um wie­der mehr auf Deine Spur zu kom­men?

Ich bin gespannt auf Deine Antworten…

 

Ps: Neben dem Buch „What Alice for­got“ emp­feh­le ich Dir mein Selbstcoaching-Buch „Wer Ziele hat, kommt an“ als Sommerlektüre! Damit kannst Du Dir die wich­tigs­ten Fragen sys­te­ma­tisch stel­len und gute Entscheidungen für Deine Zukunft tref­fen.

 

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