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Fünf mög­li­che Reak­tio­nen auf Dein Nein.

Sep 6, 2017

Frei nach dem Mot­to: „Ein Nein zu ande­ren ist oft ein Ja zu Dir selbst“ hört man heu­te auf allen Kanä­len, wie wich­tig es ist, auch mal Nein zu sagen.

Wie in Mär­chen enden die­se Geschich­ten aber meist an dem Punkt, an dem jemand hero­isch zu sich selbst steht — oder eben nicht.

Dabei stellt sich doch die Fra­ge: Wie geht die Geschich­te danach weiter???

Wie reagiert Dein Gegen­über, wenn Du – womög­lich völ­lig uner­war­tet – ein kla­res NEIN aussprichst? 

Stell Dir vor, Dei­ne Mut­ter / Part­ne­rin / bes­te Freun­din fragt Dich, ob Du ihr an Dei­nem ein­zi­gen frei­en Wochen­en­de im Okto­ber beim Mar­me­la­de kochen hel­fen möch­test. Kurz bevor Du reflex­ar­tig „Ja, klar“ sagst, spürst Du, dass jetzt die Zeit gekom­men ist, es aus­zu­pro­bie­ren. Mit schwit­zen­den Hän­den und tro­cke­nem Mund presst Du es her­aus: “Nein.”

Berei­te Dich men­tal auf die­se fünf mög­li­chen Reak­tio­nen vor:

REAKTION #1:  Wie bitte??

Dein Gegen­über checkt erst ein­mal, ob er Dich akus­tisch rich­tig ver­stan­den hat. Ein her­aus­ge­press­tes „Joah“ kann ja schon­mal so ähn­lich klin­gen wie ein angst­er­füll­tes „Nö“…

REAKTION #2:  Die rosa­ro­te Schleife.

Jack­pot!! Dein Gegen­über ist genau­so ein lei­den­schaft­li­cher Ja-Sager wie Du und hat genau­so viel Ver­ständ­nis für alles und jeden. (Ver­mut­lich fin­det Ihr Euch im Enneagramm sogar im sel­ben Typ wie­der!?) Er hat also Ver­ständ­nis für Dein Nein, akzep­tiert es und – wenn er so rich­tig krass drauf ist –, freut er sich sogar für Dich, dass Du es end­lich mal geschafft hast. (Ja, das kommt vor unter uns Empathie-Junkies!)

REAKTION #3:  Der sub­ti­le Psychodruck.

Schwie­rig. Dein Gegen­über ist auch ein sehr empa­thi­scher Mensch, nutzt die­se Stär­ke aber – im Gegen­teil zu Dir – eher für sich selbst. So zeigt er erst ein­mal Ver­ständ­nis für Dein NEIN, ver­sucht Dich aber im sel­ben Atem­zug davon zu über­zeu­gen, dass Du doch noch Ja sagst, indem er Dich dazu zwingt, ein zwei­tes Mal NEIN zu sagen. Er weiß näm­lich, wie schwer Dir das fällt. „Oh ja klar, das ver­ste­he ich gut! Du hast ja wirk­lich weni­ge freie Wochen­en­den! Du kannst ja noch­mal dar­über nach­den­ken. So ein hal­ber Tag Hil­fe wür­de mir auch schon rei­chen! Ich wür­de mich auf jeden Fall sehr freu­en.“ (AAAARGGGHHHHHHHH!)

REAKTION #4:  Die belei­dig­te Leberwurst.

Ist ähn­lich schwie­rig wie bei #3, nur noch ein biss­chen hin­ter­fur­zi­ger (excu­se my French), weil Dein Gegen­über ver­sucht, Dich als Ego­ist dar­zu­stel­len. Er sagt: „Oh ja klar, das ver­ste­he ich gut – nimm Du Dir mal Dein frei­es Wochen­en­de.“ Sein Gesicht scheint aber zu sagen: „Ist ja schön für Dich, dass DU DIR DEIN Wochen­en­de frei hältst!!!“ Und Du bist Dir fast sicher, dass auch das hier noch mit­schwingt: „ICH hät­te das umge­kehrt AUF JEDEN FALL für DICH gemacht!!!“ (HORROR!).

REAKTION #5:  Ehr­li­cher Ärger.

„Ich fin­de das ehr­lich gesagt ziem­lich ätzend von Dir, dass Du mir nicht hel­fen willst“ motzt Dein Gegen­über und lässt sei­ner Wut frei­en Lauf. Was in der leb­haf­ten Fan­ta­sie der Har­mo­nie-Bedürf­ti­gen die schlimms­te Reak­ti­on von allen ist, stellt sich häu­fig nach­hal­tig als bes­te und gesün­des­te Reak­ti­on dar (neben Reak­ti­on #2). Denn Dein Gegen­über ist zwar sau­er und ent­täuscht, aber er ist ehr­lich genug, das auch zu äußern. UND er respek­tiert Dein Nein. Im bes­ten Fal­le ist die Sache damit dann geges­sen. Er hat gefragt, und Du hast Nein gesagt. Punkt.

FAZIT:

Du hast die Reak­ti­on Dei­nes Gegen­übers nicht im Griff, wenn Du Nein sagst, und das ist auch nicht Dei­ne Auf­ga­be. Wenn Du ein ech­ter Empa­thie-Jun­kie bist, wirst Du vor wich­ti­gen Neins tau­send Mal hin und her über­le­gen, wie der ande­re even­tu­ell reagie­ren könn­te und immer ver­su­chen, in einer (recht­fer­ti­gen­den und erklä­ren­den) Form so Nein zu sagen, dass Du Reak­ti­on #2 erntest.

Aber nicht jeder kann und muss für Dei­ne Jas und Neins Ver­ständ­nis haben!

Dein Gegen­über hat das Recht, sau­er, ent­täuscht, wütend oder trau­rig zu sein.

Das ein­zig Ent­schei­den­de für Dich aber ist:

Ist es Dein Wunsch, an Dei­nem frei­en Wochen­en­de mit die­ser Per­son Mar­me­la­de zu kochen -

Ja oder Nein?

Oh Mann, es könn­te so ein­fach sein.….

Ps: Wenn Du Dich mit die­sem The­ma ertappt fühlst, hel­fe ich Dir ger­ne dabei, die­se Gedan­ken- und Ver­hal­tens­mus­ter auf­zu­bre­chen! Mel­de Dich bei mir für ein „Aufbruch“-Coaching.

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