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War­um habe ich nicht auf Dich gehört?

Jul 13, 2017

Mir fal­len spon­tan so vie­le Momen­te aus mei­nem Leben ein, in denen ich nicht auf Dich gehört habe, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfan­gen soll…

Als ich mit 15 plan­te, für ein hal­bes Jahr in eine Gast­fa­mi­lie nach Frank­reich zu gehen, wuss­test Du, dass ich dort Heim­weh haben und EIGENTLICH lie­ber zuhau­se blei­ben wür­de. Ich bin aber trotz­dem gefah­ren und war kreuzunglücklich.

Mit 22 habe ich ein Prak­ti­kum beim Nach­rich­ten­sen­der N24 gemacht, weil ich dach­te „so theo­re­tisch inter­es­siert mich das doch, und irgend­wie klingt das auch gut“. Aber nach einem Tag wuss­test Du genau, dass das abso­lut nicht mein Ding ist. Ich habe es aber durch­ge­zo­gen – und emp­fand jeden Tag als verloren.

Als ich eine Pro­mo­ti­on in Poli­tik­wis­sen­schaft begann, wuss­test Du bereits, dass es EIGENTLICH nicht mein Ding ist, die­ses wis­sen­schaft­li­che Schrei­ben. Aber ich habe es erst ein Jahr spä­ter zuge­ben wol­len und dann – nach lan­gem Rin­gen – die Pro­mo­ti­on abgebrochen.

Wie vie­le Male woll­test Du mich schüt­zen vor… 

… Men­schen, die mir nicht gut tun?

… Par­ties, auf die ich eigent­lich kei­ne Lust hatte?

… Urlau­ben, die nichts mit mei­nen Wün­schen zu tun hatten?

… Kar­rie­re­schrit­ten, die mei­nem Poten­ti­al und mei­nen Inter­es­sen abso­lut nicht entsprachen?

Aber ich habe nicht auf Dich gehört.

War­um?

Ich hat­te Angst, dass mei­ne Eltern ent­täuscht sind, wenn ich ihr Ange­bot, ins Aus­land zu gehen, nicht annehme.

Ich emp­fand es als wich­ti­ger, dass in mei­nem Lebens­lauf inter­es­san­te Din­ge ste­hen, als wirk­lich her­aus­zu­fin­den, was mich inter­es­siert.

Ich woll­te mei­ne Freun­de, Fami­lie, Part­ner nicht ent­täu­schen, indem ich NEIN sage.

Ich ori­en­tier­te mich an dem, was ich machen SOLLTE und nicht an dem, was ich machen WOLLTE.

Des­we­gen habe ich nicht auf Dich gehört. 

Denn Du hast immer das gesagt, was ich EIGENTLICH will, und das pass­te mir ehr­lich gesagt nicht immer in den Kram. Im Gegen­teil: Es mach­te mir oft Angst. 

Aber über die Jah­re ist mir klar­ge­wor­den, dass es nichts nützt, Dich zu igno­rie­ren, denn Du bist stand­haft und prä­sent, und letzt­lich kom­me ich immer irgend­wann zu Dei­ner Mei­nung zurück. Weil nur Du weißt, was Glück für mich bedeu­tet und wie ich mei­nem Ziel der Zufrie­den­heit näherkomme.

Du warst frü­her sehr lei­se, aber ich habe gelernt, Dich lau­ter zu drehen.

Ich höre Dich heu­te in den meis­ten Situa­tio­nen, und oft genug höre ich auch auf Dich. Nicht immer! Aber immer öfter 😉

Manch­mal bli­cke ich zurück und hade­re damit, dass ich mir den einen oder ande­ren Umweg hät­te spa­ren kön­nen, wenn ich schon frü­her auf Dich gehört hät­te. Aber dann mache ich mir bewusst, wie schön es ist, Dich all die Jah­re schon bei mir gewusst zu haben!

Und auch wenn ich nicht immer auf Dich gehört habe, weiß ich, dass Du wohl­wol­lend an mei­ner Sei­te bleibst und kon­ti­nu­ier­lich ver­suchst, mich auf MEINEM Weg zu halten.

Dafür dan­ke ich Dir, mei­ne lie­be INNERE STIMME. 

Hab wei­ter Geduld mit mir! Ich weiß inzwi­schen, dass es mir gut­tut, auf Dich zu hören. Auch wenn ich es nicht immer zuge­ben will …

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