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Fünf Gründe, war­um Du nicht von Deinem Pferd absteigst, obwohl es längst tot ist

Mai 31, 2017

Oh Mann, ist es manch­mal schwer loszulassen.

Gerade ges­tern habe ich wie­der jeman­dem erzählt, wie lan­ge ich brauch­te, um mich von mei­nem alten Beruf im Kulturmanagement zu lösen und ins Coaching-Business zu wech­seln. Die Erkenntnis, dass ich „eigent­lich“ woan­ders hin will, hat­te ich zum ers­ten Mal 2006, brauch­te danach aber trotz­dem noch sie­ben (!) Jahre, bis ich das Alte wirk­lich los­las­sen konnte.

“Wenn Du ent­deckst, dass Du ein totes Pferd rei­test, steig ab.” (Indianer-Weisheit)

Mein Pferd war also schon vie­le Jahre tot, bevor ich abge­stie­gen bin.

Das sprich­wört­li­che tote Pferd kann der Job sein, der nicht mehr passt. Genauso gibt es aber auch Beziehungen, die uns schon lan­ge unglück­lich machen, Freundschaften, denen wir ent­wach­sen sind, Hobbies, die nicht mehr in unser Leben pas­sen oder eine Wohnsituation, die wir eigent­lich drin­gend ver­än­dern müssten.

Im Nachhinein betrach­tet ist das oft eine kla­re Sache: Das Pferd war längst tot. Warum bin ich nicht schon vor­her abgestiegen?

Vielleicht sitzt auch Du gera­de auf einem Pferd, das sich schon ziem­lich lan­ge nicht mehr bewegt hat 😉 und fragst Dich, war­um es Dir so schwer fällt abzusteigen?

Hier fin­dest Du fünf mög­li­che Gründe dafür und am Ende eine Lösung:

#1 Du hast noch nicht bemerkt, dass Dein Pferd tot ist.

Doof, aber kann pas­sie­ren! 😉 Vor allem, wenn Du sehr anpas­sungs­fä­hig bist und ein star­kes Durchhaltevermögen hast. Dann bleibst Du ein­fach sit­zen (in Deinem Job, in Deiner Partnerschaft, in Deiner Wohnung) und merkst gar nicht, dass Du — für Dich! — schon lan­ge nicht mehr vorankommst.

#2 Du willst nicht wahr­ha­ben, dass Dein Pferd tot ist.

Oooohhh jaaaaa — die vie­len ver­schie­de­nen Möglichkeiten, mit denen wir ver­su­chen, das Offensichtliche zu igno­rie­ren und zu überspielen:

  • Wir tun so, als wäre nichts.
  • Wir trot­zen und wer­den zynisch.
  • Wir läs­tern über die, die uns überholen.
  • Wir erzäh­len unse­ren Freunden und unse­rer Familie, wie toll unser (totes) Pferd ist.
  • Wir erzäh­len uns selbst jeden Abend, wie viel Spaß es macht, das (tote) Pferd zu reiten.
  • Wir war­ten ab. Vielleicht steht’s ja doch noch­mal auf ??? (Äh… nein!!)

#3 „Man“ erwar­tet von Dir, dass Du sit­zen bleibst. 

Was sol­len die ande­ren den­ken, wenn Du jetzt hier absteigst? Stehst Du dann als ein­zi­ge® ohne Pferd da? Wie wer­den sie über Dich spre­chen, läs­tern, urtei­len? Wie lan­ge musst Du aus­hal­ten, um dem Erwartungsdruck zu genügen?

#4 Du war­test, bis das per­fek­te neue Pferd vorbeikommt.

Die wenigs­ten von uns trau­en sich, zum Beispiel einen Job zu kün­di­gen, der uns schon lan­ge unglück­lich macht, ohne einen neu­en Arbeitsvertrag in den Händen zu hal­ten. Das kann auch gute Gründe haben. Aber: Manchmal müs­sen wir Platz machen, bevor etwas Neues in unser Leben kom­men kann!

#5 Du hast Angst.

Natürlich hast Du Angst. Wir haben alle Angst. Angst vor Veränderung. Angst vor Neuem. Angst davor, dass kein bes­se­res Pferd mehr kommt oder – noch schlim­mer – dass gar kei­nes mehr kommt!

Deine Lösung

ABER es gibt eine Lösung, die all Deine Gründe aus­he­belt und Dich von Deinem Pferd abstei­gen lässt:

Finde her­aus, wo Du hin­rei­ten willst.

Finde her­aus…

  • was Du beruf­lich machen willst,
  • was genau Du Dir für Deine Partnerschaft oder Freundschaft wünschst,
  • wel­che Hobbies Dir am Herzen liegen,
  • in wel­cher Stadt oder in wel­chem Wohnraum Du Dich wohl fühlst,
  • wel­che Ziele und Träume Du Dir in die­sem Leben erfül­len willst.


In dem Moment, in dem Du in all die­sen Fragen an Klarheit gewinnst und weißt, wohin Du willst, wirst Du von Deinem toten Pferd abstei­gen und nie wie­der zurück­gu­cken. Versprochen.

 

Ps: Möchtest Du, dass ich Dir beim Absteigen hel­fe? Dann ist mein “Aufbruch”-Coaching genau das Richtige für Dich! Schreib mir ein­fach eine Email. Dann gehen wir gemein­sam auf die Suche nach einem neu­en, pas­sen­den Pferd für Dich 😉


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