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Kannst Du Dich auf das JA der ande­ren verlassen?

Okt 18, 2016

In mei­nen Coachings geht es häu­fig dar­um, wie wir ler­nen kön­nen, uns unse­rer eige­nen Grenzen bewuss­ter zu sein und die­se klar zu benen­nen und zu schützen.

Lernen, NEIN zu sagen, spielt dabei eine gro­ße Rolle.

Wie wich­tig das nicht nur für uns selbst, son­dern auch für die ande­ren ist, ist mir in den letz­ten Wochen extrem klar geworden.

Denn wie eini­ge von Euch wis­sen, bin ich die­ser Tage ohne Führerschein. Und ehr­lich gesagt ist das eine sehr gute Übung für mich.

Nicht, weil ich das Fahrrad fah­ren üben muss, son­dern weil ich sehr viel öfter Menschen in mei­nem Umfeld um einen Gefallen bit­ten muss: “Könnt Ihr die Kinder mit Eurem Auto mit­neh­men?” “Kannst Du heu­te zum Supermarkt fah­ren?” “Könnt Ihr uns etwas mitbringen?”

Um die­se Gefallen zu bit­ten, fällt mir ehr­lich gesagt nicht leicht.

Aber ich neh­me es bewusst als Übung an, und dabei fällt mir fol­gen­des auf:

Es ist so viel leich­ter, die Menschen um Hilfe zu bit­ten, die sicher “NEIN” sagen, wenn es ihnen nicht passt!

Diese Menschen kann ich fra­gen, ob sie mir hel­fen kön­nen, und wenn sie JA sagen, ist es wirk­lich kein Problem für sie. Denn wenn es ein Problem für sie wäre, wür­den sie NEIN sagen. So einfach.

Und dann gibt es die Menschen, bei denen ich nicht ganz sicher bin, ob sie JA sagen, obwohl es ihnen nicht wirk­lich rein­passt. Sie sagen trotz­dem JA, weil sie sich ver­pflich­tet füh­len, weil sie sich nicht trau­en, mich zu ent­täu­schen, oder weil sie sich selbst gar nicht sicher sind, ob es ihnen reinpasst.

Ooooh, was für ein guter Spiegel das ist.

Denn wie oft habe ich selbst schon JA gesagt, obwohl ich NEIN mein­te? Wie oft eiere ich her­um, wenn jemand mich um etwas bit­tet und ich nicht NEIN sagen will, obwohl es mir zu viel wird? Wie oft habe ich in mei­nem Leben schon zäh­ne­knir­schend JA gesagt und dabei mei­ne eige­nen Grenzen nicht benannt und gewahrt?

Dank mei­ner Arbeit mit dem Enneagramm fällt es mir inzwi­schen sehr viel leich­ter, NEIN zu sagen. Aber in den letz­ten Wochen ist es mir noch kla­rer gewor­den, dass das nicht nur für mich und mei­ne Grenzen wich­tig ist, son­dern dass wir im Miteinander alle von einer sol­chen Klarheit profitieren!

Ein kla­res NEIN ist so viel mehr wert als ein zäh­ne­knir­schen­des JA.

In die­sem Sinne: Beobachte Deine JAs und NEINs und die der ande­ren und genie­ße die KLAREN, ehr­li­chen Antworten.

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