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WAS KOSTET DICH DEIN SCHWEINEHUND?

Mai 2, 2016

Meine Freunde und Bekannten, mei­ne Coachees und ich selbst: Wir alle wis­sen es.

Wir wis­sen, was uns gut tun WÜRDE. 

Wir wis­sen, was uns EIGENTLICH glück­lich macht, was uns wirk­lich wich­tig WÄRE.

Und nicht nur das! Wir wis­sen sogar, wie wir dort­hin kom­men WÜRDEN! Was wir EIGENTLICH in unse­rem Leben ver­än­dern müss­ten, um zufrie­de­ner und erfüll­ter zu sein.

Aber wir machen es trotz­dem nicht.

Es geht um den berühm­ten Schweinehund, mit dem jeder von uns Probleme hat.

Warum ist das so?

Meine Antwort: Wir machen uns sei­nen Preis nicht bewusst.

Ein ein­fa­ches Beispiel…

Wenn ich kein Essen mehr im Haus habe, gehe ich in den Supermarkt. Weil ich nicht ver­hun­gern will. Ich zah­le also einen Preis – sagen wir mal 10 EUR – , weil mir klar ist, dass die Alternative, also das NICHT-Kaufen mir Hunger und Leid brin­gen wird.

Ich wäge also beim Einkauf (wenn auch unbe­wusst) den Preis des Essens gegen den Preis des Nicht-Essens ab und ent­schei­de, dass mir mei­ne Nahrung wich­ti­ger ist als mei­ne 10 EUR.

So weit so gut. 

Essen und Trinken sind so grund­le­gen­de Bedürfnisse, dass uns die Entscheidung dafür rela­tiv leicht fällt. Die Natur lässt kei­ne wirk­li­chen Alternativen zu.

Sobald es aber an Dinge in unse­rem Leben geht, die über die grund­le­gen­de Bedürfnis-Befriedigung hin­aus­ge­hen, wird die Sache schwieriger.

Sobald wir näm­lich ein Ziel vor Augen haben, des­sen Umsetzung uns ein wenig Überwindung kos­tet (Schweinehund!) und von des­sen Erreichen unser (Über)Leben nicht direkt abhängt, haben wir meis­tens nur noch einen Preis vor Augen:

Wir berech­nen aus­schließ­lich den Preis, den es uns kos­ten wür­de, den Schweinehund zu überwinden.

Hier ein paar Beispiele:

Es kos­tet mich…

  • Schlaf                   (wenn ich mor­gens frü­her auf­ste­he, um Sport zu machen)
  • Zeit                       (wenn ich mein Buch-Projekt neben mei­nem Job durchziehe)
  • Energie                 (wenn ich die Ernährungsumstellung durchziehe)
  • Harmonie             (wenn ich tat­säch­lich mal NEIN sage)
  • Ruhe                    (wenn ich abends noch eine Stunde an mei­nem Projekt arbei­te, anstatt auf der Couch zu sitzen)

usw.

Wenn wir aus­schließ­lich diese Kosten vor Augen haben, ist es tat­säch­lich schwie­rig, sich für die Veränderung zu entscheiden.

Aber es fehlt auch ein wich­ti­ger Teil der Gleichung! Das ist so, also wür­de ich im Supermarkt nur die 10 EUR vor Augen haben, die ich aus­ge­ben muss, anstatt den Hunger, den ich mir mit dem Essen erspare.

Um Veränderungen in unse­rem Leben lang­fris­tig umzu­set­zen, müs­sen wir ler­nen, nicht nur den Preis vor Augen zu haben, den wir zah­len müs­sen, um unse­ren Schweinehund zu überwinden.

Wir müs­sen uns auch und vor allem den Preis bewusst machen, den wir bezah­len, wenn wir unse­ren Schweinehund NICHT überwinden!

Was kos­tet Dich Dein Schweinehund?

In die Berechnung von oben gehö­ren also fol­gen­de Preise als Gegengewicht:

  • Schlechtes Körpergefühl       (wenn ich kei­ne Zeit zum Sport machen finde)
  • Unzufriedenheit                     (wenn ich mein Buch-Projekt nicht durchziehe)
  • Unwohlsein und Krankheit     (wenn ich mei­ne Ernährung nicht umstelle)
  • Frustration und Wut               (wenn ich es wie­der nicht schaf­fe, NEIN zu sagen)
  • Stress und Versagensangst   (wenn ich kei­ne Extrazeit in das Projekt investiere)

usw.

Leider schau­en wir häu­fig aus­schließ­lich auf die ers­te Liste, weil sie (schein­bar) beque­mer ist. Sie spielt genau rein in unse­re „Ach, viel­leicht las­sen wir ein­fach alles beim Alten“-Haltung. (Stichwort: Ausreden!)

Um ins HANDELN zu kom­men, soll­ten wir uns aber vor allem an der zwei­ten Liste orientieren!

Jeder von uns hat Dinge, von denen wir WISSEN, dass sie uns zufrie­de­ner, aus­ge­gli­che­ner und glück­li­cher machen würden.

Joggen, Klavier spie­len, Yoga, Fußball, gesün­de­re Ernährung, mit Freunden ausgehen.…

Was auch immer es für Dich ist:

Wenn Du das nächs­te Mal vor der Entscheidung stehst, ob Du es machen sollst — den­ke nicht dar­an, wel­che Überwindung es Dich kos­tet, son­dern den­ke dar­an, was Dir ent­geht, wenn Du es nicht tust.

Für was zahlst Du den höhe­ren Preis? 

Eine ehr­li­che Antwort auf die­se Frage ist der ers­te Schritt zu Deiner Veränderung.

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