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Vier Tipps, um Dein Stress Dra­ma in den Griff zu kriegen

Feb 18, 2015

Letz­te Woche habe ich kei­nen Blog­post geschafft… Das lag nicht an Kar­ne­val, auch wenn ich das als Wahl-Köl­ne­rin locker flo­ckig behaup­ten könn­te… Der Berg war ein­fach zu groß… Manch­mal ist das so.

Wäh­rend ich meis­tens ver­su­che, schön orga­ni­siert, flei­ßig und mit mei­ner Zeit eini­ger­ma­ßen rea­lis­tisch zu sein, gibt es so Tage, an denen sich mei­ne to dos, Plä­ne, Ideen, Wün­sche und Zie­le im Kopf ver­hed­dern. Sie ver­hed­dern sich zu einem sol­chen Berg, dass ich total über­wäl­tigt bin. Über­wäl­tigt von die­sen Din­gen, derer ich schein­bar nicht mehr Herr (oder Frau) wer­den kann.

Letz­te Woche habe ich die­ses Phä­no­men bei mir beob­ach­tet. Sehr inter­es­sant. Denn in die­sen Stress­si­tua­tio­nen bla­sen sich die ver­schie­de­nen Ber­ge in mei­nem Kopf so weit auf, dass sie mein Gehirn ver­stop­fen. Ich sehe und füh­le dann nur noch rie­si­ge Schat­ten von Din­gen, die ich eigent­lich tun müss­te oder glau­be, tun zu müssen…

Nen­nen wir es mal Stress Drama. 

Denn vie­les davon ist Haus gemacht.

Von außen betrach­tet hat­te ich letz­te Woche schlicht weni­ger Zeit zum Arbei­ten als sonst. Arzt­ter­mi­ne, schul­frei wegen Kar­ne­val, ande­re Ver­pflich­tun­gen… Das alles wuss­te ich aber auch schon vor­her. Habe ich des­we­gen mei­ne to do Lis­te auf die­se voll­ge­pack­te Woche ange­passt? Mei­ne Auf­ga­ben auf das abso­lut Nötigs­te redu­ziert? Nein.

Statt­des­sen habe ich tage­lang alle To dos im Kopf gehabt und gefühlt kei­nes davon zuen­de gekriegt. Und ein paar Tage lang habe ich mich die­sem inne­ren Dra­ma hin­ge­ge­ben und hat­te wahn­sin­nig schlech­te Laune.…

Aber sind wir mal ehr­lich: irgend­wann macht das ja auch kei­nen Spaß mehr 😉 Des­we­gen habe ich dann das hier ausprobiert:

4 Tipps gegen Dein Stress Drama

1. Durch­at­men und Ausschalten

Puuuuuuuhhhhh. Ein­fach mal puuuuuhhhhh. Auf­hö­ren. Alles fal­len las­sen. Com­pu­ter aus, face­book aus. Alles zu viel? Dann ist halt alles mal zu viel. Egal! Das geht uns allen so. Raus an die fri­sche Luft, Kaf­fee trin­ken oder Scho­ko­la­de essen. Und ein­fach mal kurz alles VERGESSEN!

2. Ber­ge zu klei­nen Hügeln schrumpfen

Dann zurück an die Arbeit und sor­tie­ren. Ganz rea­lis­tisch: Wel­che Pro­jek­te wer­fen die größ­ten Stress-Schat­ten? Und wie groß sind sie wir­lich? Wel­che sind akut, wel­che haben “eigent­lich” noch län­ger Zeit? Durch genau­es Hin­gu­cken (auch ger­ne Auf­schrei­ben!!) wer­den die Ber­ge zu Hügeln und die Auf­ga­ben klei­ner, kla­rer und weni­ger Angst einflößend.

3. Der ers­te Schritt

Das ist mein Lieb­lings-Tipp, weil er in sehr kur­zer Zeit am meis­ten Stress abbaut. Und zwar nimmst Du Dir das Pro­jekt vor, das Du schon am längs­ten mit Dir her­um­schleppst. Das, was Dir seit Mona­ten im Nacken hängt und inzwi­schen wahn­sin­nig gro­ße Schat­ten wirft… Und was Du tust — HEUTE !! — ist ein ein­zi­ger mini-mini-klei­ner Schritt in Rich­tung Ziel. Eine Email, drei Sät­ze schrei­ben, ein Anruf, eine Kis­te aus­räu­men, ein Inse­rat für ein neu­es Büro, eine Jog­gin­grun­de von 15 Minu­ten… — was auch immer es ist. EIN Schritt ist bes­ser als kei­ner und nimmt UNGLAUBLICH viel Druck raus…

4. Unter­stüt­zung holen

Manch­mal hilft es unge­mein, sich Spar­rings­part­ner zu holen. Das kön­nen Freun­de sein, die sich Eure lan­gen Stress-Dra­ma-Mono­lo­ge anhö­ren — denn allein das Spre­chen bringt schon Struk­tur rein… Oder natür­lich pro­fes­sio­nel­le Unter­stüt­zung. Ich habe mir für 2 mei­ner “Ber­ge” auch gera­de Unter­stüt­zung von außen geholt. Als Coach weiß ich ja wie hilf­reich es ist, mei­ne Stress-Ber­ge mit ande­ren zu tei­len und aufzuräumen 🙂

And last but not least: Du bist nicht allein!

Jeder von uns kennt die­ses Dra­ma. Wir brau­chen alle ab und zu Unter­stüt­zung im Kampf gegen unse­re Stress-Mons­ter und auf­ge­scho­be­ne To do-Berge.

Durch­at­men, Ber­ge schrump­fen und EINEN Schritt gehen. 

Probiert’s mal aus! Mir hat’s gehol­fen. Und mein heu­ti­ger Blog­post ist dann auch wie­der recht­zei­tig fer­tig gewesen 😉

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