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… und wor­auf war­tet Ihr?

Jan 22, 2015

Angestoßen durch eine sehr kon­struk­ti­ve Coachingstunde tei­le ich heu­te ein paar Gedanken zum Thema pas­si­ve und akti­ve Lebens-Haltung und bie­te Euch gleich zwei Coaching-Aufgaben an!

Aufgrund mei­nes Claims „Worauf Warten Wir?“ wer­de ich des Öfteren gefragt, wor­auf ich denn eigent­lich war­te… Gute Frage.

Für mich gibt es zwei Arten zu war­ten. Eine akti­ve und eine pas­si­ve. Und das gilt nicht nur fürs Warten, son­dern für das Leben in allen Bereichen…

In mei­nem Blogpost von Dezember 2013 „Eine klei­ne Coachingaufgabe für die Feiertage / 2014 goes Level 10“ hat­te ich Euch 18 Lebens-Bereiche vor­ge­stellt. Die Coachingaufgabe bestand dar­in zu reflek­tie­ren, wie zufrie­den Ihr seid in die­sen Bereichen… Der zwei­te Schritt war dann zu gucken, wie Ihr in wel­chen Bereichen mehr Zufriedenheit her­stel­len könnt.

Hier noch­mal die 18 Lebens-Bereiche:

1. Körper/Figur
2. Arbeit / Karriere
3. Geld (finan­zi­el­le Sicherheit)  
4. Beziehungen (Freunde!)
5. Partnerschaft / Ehe
6. Sex / Körperliche Nähe
7. Dein sozia­les Umfeld

8. Charakterzüge
9. Familie
10. Dein Verhältnis zum Thema ZEIT (Stress-Management)
11. Deine Beziehung zu Dir selbst
12. Schlechte Angewohnheiten
13. Zuhause
14. Persönlicher (Lebens-)Raum
15. Lernen von Dingen, die Dich inter­es­sie­ren und begeis­tern
16. Spaß und Abenteuer
17. Spiritualität
18. Gesundheit

Während ich die oben beschrie­be­ne Selbst-Coaching-Aufgabe immer noch sehr emp­feh­len kann (!), möch­te ich heu­te auf fol­gen­de Frage hin­aus:

Worauf war­tet Ihr?

Ich wage zu behaup­ten, dass jeder von uns momen­tan an eini­gen Bereichen AKTIV arbei­tet, wäh­rend wir in ande­ren Bereichen eine eher PASSIVE Haltung ein­neh­men.

Ich zum Beispiel arbei­te gera­de sehr aktiv an mei­nem Business. Außerdem an der Beziehung zu mir selbst, an mei­nem Körper (Sport) und an mei­nem Verhältnis zum Thema ZEIT, weil ich dazu ten­die­re, alles zu schnell machen zu wol­len…

Wenn ich mir die­se Liste so anschaue, gibt es aber auch vie­le Bereiche, in denen ich eher pas­siv blei­be und auf wun­der­sa­me Besserung hof­fe. In mei­nem Zuhause / Persönlichen Lebensraum war­te ich ins­ge­heim auf eine Fee, die nachts kommt und unse­ren Keller und ande­re dunk­le Ecken aus­mis­tet… Im Bereich Lernen fal­len mir vie­le Bücher ein, die ich unbe­dingt gele­sen haben möch­te, aber Zeit zum Lesen neh­me ich mir ein­fach nicht. Außerdem wür­de ich ger­ne vie­le Freundinnen viel öfter anru­fen oder tref­fen, aber auch da hof­fe ich dar­auf, dass mir end­lich mal ein 8. Tag in der Woche geschenkt wird (viel­leicht kann die Aufräum-Fee das auch?!), an dem ich alle mei­ne Freunde anru­fen und mit ihnen ein Weinchen trin­ken gehen kann..

Wie sieht Eure Aktiv-/Passiv-Verteilung aus?

Vielleicht war­tet Ihr pas­siv dar­auf, dass Euer Job Euch wie­der glück­li­cher macht, wäh­rend Ihr Euer Zuhause per­fekt im Griff habt? Oder Ihr hät­tet ger­ne eine Fee, die Euch ins Fitness-Studio zau­bert (oder noch bes­ser: für Euch trai­niert), dafür inves­tiert Ihr aber viel Zeit in Eure Familie oder Freunde?

Mein Anliegen ist nicht, dass wir in ALLEN Bereichen zur sel­ben Zeit aktiv wer­den und ALLES zu opti­mie­ren ver­su­chen. Das geht nicht! Wir sind kei­ne Feen! Und ich fürch­te, dass es die auch tat­säch­lich nicht gibt… Leider.

Unsere Energie fließt dahin, wo unser Fokus ist.

Mein Anliegen ist aber, dass wir uns bewusst machen, in wel­chen Bereichen wir gera­de AKTIV oder PASSIV unter­wegs sind – und wel­che Konsequenzen wir hier­für in Kauf neh­men (müs­sen).

Wenn ich momen­tan viel Kraft und Zeit in mei­ne Arbeit ste­cke und ich damit auch zufrie­den bin, dann muss ich dafür in ande­ren Bereichen, z.B. im Haushalt, Abstriche machen. Die Zeit, die ich mir für mei­nen Sport reser­vie­re, opfe­re ich manch­mal Telefonaten mit mei­nen Freunden…

Je bewuss­ter ich die­se Entscheidungen tref­fe des­to weni­ger Frust ent­steht.

Wenn ich im Fitness-Studio war, danach flei­ßig und effi­zi­ent gear­bei­tet und dann noch einen schö­nen Abend mit mei­ner Familie ver­bracht habe, kann ich mich ent­we­der über die­sen tol­len, akti­ven Tag freu­en – oder ich kann mich dar­über ärgern, dass ich kei­ne Wäsche gemacht, kei­ne Freundin ange­ru­fen und nichts Gesundes gekocht habe.

Aber was bringt mir das? Außer dass ich mich schul­dig füh­le für all die Bereiche, die ich an die­sem Tag PASSIV behan­delt habe?

Nach mei­ner Erfahrung steigt unse­re Zufriedenheit nicht unbe­dingt mit der stei­gen­den Anzahl von Bereichen, in denen wir AKTIV an und für uns arbei­ten, son­dern mit dem Grad an Bewusstheit für unser Verhalten.

Das hat etwas mit Akzeptanz zu tun. Und mit Prioritäten.

Deshalb mei­ne Frage an Euch:

In wel­chen Bereichen habt Ihr momen­tan eine akti­ve Haltung? Und in wel­chen Bereichen eine eher pas­si­ve? Schaut Euch die­se Verteilung gut an und über­legt, ob sie Euren Prioritäten und Wünschen ent­spricht, oder ob ein Energie-und Aufmerksamkeitswechel not­wen­dig ist.

Ihr hät­tet ger­ne für alle Bereiche genug Energie und Zeit??
Vergesst es! Oder sucht Euch eine Fee… 😉

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