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Wo triffst Du Deine bes­ten Entscheidungen?

Nov 27, 2014

Ist Dir bewusst, wo Du Deine Entscheidungen triffst? Ich mei­ne nicht, ob Du sie in der Küche, unter der Dusche oder im Auto fällst – obwohl das auch sehr span­nend sein kann 😉

Ich mei­ne natür­lich etwas ande­res und möch­te mit Euch ger­ne ein klei­nes Experiment machen…

Von was in Dir lässt Du Dich am liebs­ten lei­ten, wenn Du eine Entscheidung triffst?

A) Vom Kopf?

Sind es vor allem Informationen und Argumente, die Dich über­zeu­gen, ein Fahrrad zu kau­fen, einen Job anzu­neh­men oder einen bestimm­ten Urlaub zu buchen?

Oder B) vom Bauch?

Entscheidest Du am liebs­ten instink­tiv? Verlässt Du Dich ganz auf Dein „Bauchgefühl“, bei der Auswahl Deines Arztes bis hin zum Kauf Deines neu­en Autos?

Wenn Ihr sehr schnell auf die­se Frage ant­wor­ten konn­tet, dann könn­te das ein Zeichen für einen sehr aus­ge­präg­ten Instinkt sein…

Aber ich begeg­ne vie­len Menschen, die sehr intui­tiv ent­schei­den kön­nen, und die sich trotz­dem selbst als “Kopftypen” bezeichnen.

Woran liegt das?

Ich den­ke, dass wir in unse­rer Über-Informations-Gesellschaft gewöhnt sind, alles in Informationen und Argumente zu ver­pa­cken. Überall gibt es etwas zu lesen, zu gucken und kogni­tiv umzu­set­zen. Unser Gehirn schafft Grandioses. Und nun hat es mit den gan­zen Medien und Wissensquellen so unglaub­lich vie­le Möglichkeiten, dass wir rein theo­re­tisch doch alle Entscheidungen „per­fekt“ im Kopf fäl­len könn­ten. Müssten. Sollten.

Oder?

Soll ich mei­nen Job kün­di­gen? Soll ich jetzt Kinder krie­gen oder spä­ter? Soll ich die­se Stelle neh­men oder die ande­re? Sollen wir ein Haus kaufen?

Informations-Gesellschaft hin oder her – nicht jeder von uns fühlt sich wohl dabei, sol­che Entscheidungen vor­ran­gig anhand von Informationen, Daten und Fakten zu fällen.

Kein Weg zu einer Entscheidung ist bes­ser als der andere!

Ob im Kopf oder im Bauch — wir haben alle über die Jahre und Jahrzehnte Strukturen und Wege ent­wi­ckelt, Entscheidungen zu tref­fen, auch wenn die Lage sehr kom­plex ist oder zumin­dest scheint.

Und wäh­rend ich fest davon über­zeugt bin, dass es kein “bes­ser” oder “schlech­ter” gibt, kann ich genau­so sicher sagen, dass wir uns unbe­dingt bewusst machen müs­sen, wo und wie wir uns in sol­chen Entscheidungssituationen am wohls­ten fühlen.

Wenn das der Kopf ist, dann soll­ten wir unbe­dingt alle Daten, Zahlen und Fakten sam­meln und die Datenbanken die­ser Welt nut­zen, um ziel­füh­ren­des Wissen in unse­re Entscheidungen einzubringen!

Wenn wir uns aber eigent­lich im Bauch viel woh­ler füh­len, wäre es äußerst scha­de, Millionen von Daten zu “ver­geu­den”, um letzt­lich doch dort zu lan­den, was unser Bauch von Anfang an wusste.

Denn unse­re pri­mä­re Entscheidungsquelle ist auch eine Kraftquelle, die wir für zukünf­ti­ge Entscheidungen nut­zen können!

Deshalb heu­te mei­ne Herausforderung an Euch, in der nächs­ten Zeit mal sehr genau hinzuschauen:

Wo trefft Ihr Eure Entscheidungen? 

Ich bin gespannt, ob es bei Eurer (spon­ta­nen) Einschätzung von oben bleibt…

Ich freue mich über Eure Antworten und Kommentare!

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