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Vier Tipps gegen den Fitness-Schweinehund…und ein Angebot

Nov 6, 2014

Als ich ges­tern von mei­nem Fitness-Studio nach Hause lief, reflek­tier­te ich mei­ne anfangs schwie­ri­ge Beziehung zu die­sem Ort. Sie war geprägt von mas­si­ven …nen­nen wir sie mal… Commitment-Problemen.

Bis zu mei­nem 30. Lebensjahr war ich 3 Mal Mitglied in ver­schie­de­nen Studios. In mei­ner Heimatstadt, an mei­nem Studienort und in Berlin. Ich erin­ne­re mich aller­dings an gera­de mal eine Handvoll Besuche in mehr als 4 Jahren Mitgliedschaft und dann an mei­ne 3. Kündigung im 3. Fitness-Studio nach vie­len Monaten unnüt­zer Überweisungen.

Das war der Moment, an dem ich mir schwor, die­sen Fehler NIE WIEDER zu machen…

.… um 5 Jahre spä­ter erneut in einem Fitness-Studio hier in Köln zu sit­zen und mei­nen 4. Vertrag zu unterzeichnen.

Diesmal. Diesmal klappt’s.

Von wegen. Nach 2 wei­te­ren Jahren unge­nutz­ter Geräte, nicht unter­nom­me­ner Dusch- und Saunagänge und wei­te­ren über­flüs­si­gen Überweisungen war ich end­lich und schon wie­der so weit: ich hat­te die 4. Kündigung aus­ge­druckt, zum „nächst mög­li­chen Termin“, den 17. Oktober 2012, gekün­digt, unter­schrie­ben und alles abgeschickt.

Aber dann.….?

Am 17. Oktober 2012 ging ich ins Fitness Studio (glück­lich, dass ich über­haupt noch wuss­te, wo es war!), sag­te ihnen, dass sie mei­ne Kündigung ein­fach ver­ges­sen soll­ten (im Gegensatz zum Kündigen war das Zurücknehmen der Kündigung natür­lich ÜBERHAUPT kein Problem!) und fing an zu trai­nie­ren. Einfach so.

Das ist jetzt zwei Jahre her. Seitdem gehe ich JEDE Woche ein bis drei Mal dorthin.

Warum hat das plötz­lich geklappt und die gan­zen Jahre vor­her nicht?

In der Kurz-Version muss ich lei­der Nike zitie­ren, auch wenn ich Asics Schuhe tra­ge: I just did it.

Die län­ge­re Version ist aller­dings auch nicht viel län­ger: Ich habe auf­ge­hört, Entschuldigungen zu suchen. Denn auf der Suche nach Entschuldigungen fin­det man IMMER wel­che. Der berühm­te inne­re Schweinehund macht ja den gan­zen Tag nichts ande­res. Er ist eine dicke, fet­te Schatztruhe voll von bun­ten, fan­tas­ti­schen Entschuldigungen. Nicht mehr und nicht weniger.

Meine ers­ten drei Mitgliedschaften hin­durch hat­te ich noch kei­ne Kinder, kei­nen Mann, kei­nen full-time Job und kei­nen gro­ßen Haushalt. Hat mein Schweinehund trotz­dem Entschuldigungen gefun­den?? Aber hallo!!!

Und jetzt mit Kindern, mit Job, mit Haushalt und allem drum und dran ist die gro­ße, bun­te Schatztruhe an Entschuldigungen nur noch grö­ßer und bun­ter geworden.

Die gute Nachricht (ja, es gibt sie!): Unser Schweinehund ist nicht gera­de Quantenphysiker. Er mag sei­ne gro­ße Truhe an Entschuldigungen haben, aber er ist doch rela­tiv leicht zu durchschauen.

Deswegen habe ich heu­te vier ein­fa­che und doch sehr wirk­sa­me Tricks gegen Eure inne­ren Fitness-Schweinehunde:

# 1  Jetzt sofort Tag und Uhrzeit des nächs­ten Trainings FESTLEGEN!

Ein fes­ter Arzttermin wird auch ohne Überlegung ein­ge­hal­ten. Das Gleiche gilt für den nächs­ten Fitness-Termin.

# 2  Entschuldigungen des Schweinehunds IGNORIEREN!

Euer Schweinehund wird GANZ SICHER in sei­ne Truhe grei­fen und sich zu Wort mel­den. Seine Sätze fan­gen meis­tens an mit „Ja, aber… ich könn­te ja auch mor­gen gehen anstatt heute…ich bin heu­te so müde…ich glau­be, ich wer­de krank…dann muss mein Mann wie­der die Kinder ins Bett bringen…morgen ist auch noch ein Tag…“ Ganz ein­fach: NICHT HINHÖREN!

Der nächs­te Punkt mag unpo­pu­lär sein, aber hier ist er trotzdem:

#3  Keine sicht­ba­ren Erfolge erwarten!

Der Bauch mag straf­fer wer­den, die Beine mus­ku­lö­ser, die Arme defi­nier­ter – aber ganz ehr­lich: wer des­we­gen ins Fitness Studio geht, macht sich das Leben unnö­tig schwer. Die guten Gründe lie­gen sowie­so auf der Hand: Wir wer­den gesün­der und fit­ter. Der Rest folgt im bes­ten Falle von allei­ne! Aber solan­ge wir schnell direk­te und mess­ba­re Erfolge erwar­ten, um uns zu moti­vie­ren, geben wir unse­ren Schweinehunden viel zu viel Macht. Erstmal MACHEN. Der Rest kommt dann schon.

# 4  JUST DO IT! Und zwar immer und immer wieder…

Nicht auf den Lorbeeren der letz­ten Woche aus­ru­hen, son­dern gleich den nächs­ten Termin fest machen. Und dann den nächs­ten und den nächs­ten und den nächs­ten… Irgendwann gibt der Schweinehund näm­lich auf. Also, auch mei­ner blökt ab und zu noch, aber dann zie­he ich schnell mei­ne Fitness-Sachen an und den­ke an was ande­res. Punkt.

Sooo… Genug gequatscht.

Hier mein Angebot:

Wann sind Eure nächs­ten drei Fitness-Termine?

Schickt mir eine Email an coaching@ankefehring.com und lasst mich die Termine wis­sen! Ich fra­ge nach jedem Termin, wie’s war… Ihr wer­det gar nicht glau­ben, wie schnell Euer Schweinehund den Schwanz einzieht !! 😉

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