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Ech­te Tole­ranz ist har­te Arbeit

Feb 11, 2021

 

Kommt Dir die­ses Gespräch bekannt vor?

A: „Wol­len wir am Wochen­en­de einen klei­nen Wan­der-Aus­flug machen?“

B: „Gute Idee! Aber was ist, wenn’s so kalt bleibt?“

A: „Dann müs­sen wir uns eben warm anziehen!“

B: „Ja, aber was ist, wenn es wie­der anfängt zu schneien?“

A: „Zur Not kön­nen wir ja umdre­hen und schnell zum Auto zurückgehen.“

B: „Meinst Du denn, wir fin­den einen geeig­ne­ten Parkplatz?“

A: „Da gibt es sicher­lich über­all Parkplätze.“

B: „Aber was machen wir, wenn die Park­plät­ze alle schon voll sind? Und haben wir über­haupt noch einen Ruck­sack, der groß genug ist für zwei Tee­kan­nen? Wahr­schein­lich müss­ten wir auch etwas zu essen mit­neh­men. Außer wir fah­ren direkt nach dem Früh­stück los und sind vor dem Mit­tag­essen wie­der da. Aber viel­leicht ist es bes­ser, wir neh­men etwas zu essen mit — nur für den Fall. Aber dann wird unser Ruck­sack wahr­schein­lich zu klein sein. Da muss ich erst­mal noch im Kel­ler nach­schau­en, ob ich etwas Grö­ße­res finde…“

Kommt Dir eine sol­che Kon­ver­sa­ti­on bekannt vor? Und wenn ja, aus wel­cher Perspektive?

Gedan­ken von A nach die­sem Gespräch:
„Oh Mann, ich fand mei­ne Idee mit dem Wan­der-Aus­flug so gut und woll­te die Vor­freu­de ger­ne genie­ßen. Aber nach die­sen gan­zen Ein­wän­den und Zwei­feln ist mir die Vor­freu­de total ver­gan­gen. Ich ver­ste­he nicht, war­um man da so ein Fass auf­ma­chen muss! War­um muss B immer alles so unglaub­lich detail­liert durch­pla­nen und vor­be­rei­ten? Die­se Pla­ne­rei ver­dirbt mir wirk­lich jeg­li­chen Spaß, und ich kann über­haupt nicht nach­voll­zie­hen, war­um man nicht auch ein­fach mal drauf los­fah­ren kann.“

Gedan­ken von B nach die­sem Gespräch:
„Jetzt ist A wie­der genervt von mir und hört mir über­haupt nicht mehr rich­tig zu. Dabei fand ich die Idee mit dem Wan­der-Aus­flug super! Aber wenn wir schon extra dort­hin fah­ren, dann möch­te ich auch, dass alles gut klappt! ICH möch­te nicht irgend­wo im Nichts ver­lo­ren gehen — schon­mal gar nicht bei die­sen Tem­pe­ra­tu­ren! Und am Ende freut sich A dann doch dar­über, dass ich hei­ßen Tee und etwas zu essen dabei­ha­be. Ich fin­de das total unfair, dass mei­ne „Pla­ne­rei“ immer belä­chelt wird, obwohl alle davon pro­fi­tie­ren. Und ich kann über­haupt nicht nach­voll­zie­hen, wie man ‘ein­fach mal drauf los­fährt’ und aufs Bes­te hofft, wenn man sich auch vor­be­rei­ten könnte.”

Ech­te Tole­ranz ist har­te Arbeit

“Ich akzep­tie­re Dich genau­so wie Du bist!” sagt sich so leicht, aber solan­ge wir nicht ver­ste­hen, wel­che Moti­ve und Bedürf­nis­se hin­ter dem Ver­hal­ten mei­ner Part­ne­rin / Freun­din / Kol­le­gin / Füh­rungs­kraft ste­cken, wird es für uns immer “anders als wir” und oft auch sehr schwer nach­voll­zieh­bar bleiben.

Wenn Du ler­nen möch­test, die Men­schen um Dich her­um bes­ser zu lesen, sie auf­rich­tig zu tole­rie­ren und sie in ihren Stär­ken zu sehen, dann lade ich Dich herz­lich zu mei­nem nächs­ten Webi­nar über die 9 Per­sön­lich­keits-Typen des Enne­agramms ein:

“Jede Jeck is anders: So lernst Du jeden der 9 Enneagramm-Typen schätzen!”
Es fin­det (online) statt am Sams­tag, den 13. Febru­ar, von 16.00 bis 18.00 Uhr.

Kli­cke hier, um Dich anzu­mel­den! https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_bfqGzmvaS82LdGQzF7p-4w

Und wer hat jetzt “recht”? A oder B? Das klä­ren wir am Sams­tag! Ich hof­fe, Du bist dabei 🙂

 

Welcher Enneagramm-Typ bist Du?
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